Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: August 2026
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform GearHarbour („Plattform“) der
Hondke & Pausch kartoffel media GbR
Kurt-Schumacher-Ring 240
38444 Wolfsburg
Deutschland
E-Mail: info@kartoffel.media („Anbieter“).
Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist ausgeschlossen. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihnen ausdrücklich in Textform zu.
§ 2 Vertragsgegenstand
Der Anbieter stellt dem Kunden die Plattform zur Inventarverwaltung und Vermietungsabwicklung über das Internet zur Nutzung bereit. Der Funktionsumfang ergibt sich aus der jeweils aktuellen Leistungsbeschreibung auf der Website. Ein Anspruch auf bestimmte künftige Funktionen oder Weiterentwicklungen besteht nicht.
§ 3 Registrierung und Vertragsschluss
Der Vertrag kommt mit Abschluss der Registrierung beziehungsweise mit Freischaltung des Kundenkontos durch den Anbieter zustande. Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße Angaben zu machen und seine Zugangsdaten geheim zu halten. Handlungen, die über das Kundenkonto vorgenommen werden, werden dem Kunden zugerechnet.
§ 4 Testphase und Tarife
Soweit angeboten, kann der Kunde die Plattform zunächst in einer kostenlosen Testphase nutzen. Nach Ablauf der Testphase setzt die weitere Nutzung den Abschluss eines kostenpflichtigen Abonnements voraus. Die verfügbaren Tarife und deren Leistungsumfang ergeben sich aus der Preisübersicht.
§ 5 Preise und Zahlung
Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung ausgewiesenen Preise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Die Abrechnung erfolgt je nach gewähltem Tarif monatlich oder jährlich im Voraus. Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, ist der Anbieter nach vorheriger Ankündigung berechtigt, den Zugang bis zum Ausgleich der offenen Forderungen zu sperren.
§ 6 Pflichten des Kunden
Der Kunde verpflichtet sich, keine rechtswidrigen Inhalte auf der Plattform zu speichern und die Plattform nicht missbräuchlich zu nutzen. Für die von ihm eingegebenen Daten – insbesondere personenbezogene Daten seiner eigenen Kunden und Mieter – bleibt der Kunde datenschutzrechtlich verantwortlich. Der Kunde stellt sicher, dass er zur Verarbeitung dieser Daten berechtigt ist.
§ 7 Verfügbarkeit und Wartung
Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Plattform, schuldet jedoch keine ununterbrochene Erreichbarkeit. Wartungsarbeiten werden, soweit möglich, angekündigt und außerhalb üblicher Geschäftszeiten durchgeführt. Von der Verfügbarkeit ausgenommen sind Zeiten, in denen die Plattform aufgrund von Umständen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters nicht erreichbar ist.
§ 8 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in der Datenschutzerklärung. Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien auf Anfrage einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
§ 9 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 10 Laufzeit und Kündigung
Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Parteien zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Der Kunde kann seine Daten vor Vertragsende über die vorgesehenen Exportfunktionen sichern; nach Vertragsende ist der Anbieter zur Löschung der Kundendaten berechtigt, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
§ 11 Änderungen der AGB
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dies aufgrund veränderter rechtlicher oder technischer Rahmenbedingungen erforderlich ist. Änderungen werden dem Kunden mindestens vier Wochen vor Inkrafttreten in Textform angekündigt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb der Ankündigungsfrist, gelten die geänderten AGB als angenommen; auf diese Rechtsfolge wird in der Ankündigung gesondert hingewiesen.
§ 12 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.